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Sicherer Umgang mit Tetrafluoroethylen
Tetrafluoroethylen (TFE) ist vornehmlich bekannt als Monomer in der Herstellung von dem Fluoropolymer Polytetrafluoroethylen (PTFE), ein Stoff, der verschiedene technische Anwendungen, wie etwa feuerbeständige Schichte, wasserfeste Kleidungen und Dichtungen für die Auto- und Raumfahrtindustrie, findet. TFE zeigt sich bei Raumtemperatur als farb- und geruchloses Gas. Unter bestimmen Bedingungen kann TFE explosionsartig zerfallen, was die Ursache von mehreren Unfällen in den letzten Jahren war, die sowohl wirtschaftliche Schäden als auch Todesfälle verursachten. Der Zerfall von TFE braucht bemerkenswerterweise nicht die Anwesenheit eines Oxidators, wie etwa Luft oder Sauerstoff, als Gegenpart der Reaktion, es handelt sich also nicht um eine übliche Verbrennung. Tatsächlich kann die reine Zufuhr von Energie die explosive Zerfallsreaktion von TFE initiieren, wenn die Druck- und ggf. Temperaturbedingungen "scharf" genug sind. In verschiedenen Forschungsprojekten in Zusammenarbeit mit der PlasticsEurope TFE Safety Taskforce wurden zwei der wichtigsten Zündquellen für den Zerfall von TFE analysiert. Diese waren einerseits, der Kontakt von TFE mit heißen Oberflächen -auch als Selbstentzündung bekannt- und andererseits die durch adiabate Kompression verursachte Zündung. Mit Hilfe von Experimenten und selbstentwickelten mathematischen sowie numerischen Modellen wurden genauere Bedingungen für den Zerfall von TFE identifiziert, was einen sichereren Umgang mit TFE in der chemischen Industrie erlaubt.
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Unterfeuerung von Acetylendruckgasbehältern
Im Gegensatz zu anderen Druckgasbehältern, wie etwa für Wasserstoff, sind Acetylenbehälter mit einem porösen Material gefüllt. Darin verteilt befindet sich ein Lösemittel, z.B. Aceton, in dem das Acetylen gelöst ist. Der Grund für diesen komplexen Aufbau ist u. a. die Vermeidung der Ausbreitung einer möglichen Zerfallsreaktion des Acetylens in der Flasche, die etwa durch ein Feuer ausgelöst werden kann. Um das Gefährdungspotenzial einer Acetylenflasche im Feuer besser abschätzten zu können, wurden Unterfeuerungsversuche in zwei Versuchsreihen durchgeführt. Die während der Versuchsreihen gesammelten Messdaten wurden für die Entwicklung und Validierung eines numerischen Modells verwendet. Durch dieses Modell können verschiedene Szenarien, z. B. das inhomogene Aufheizen oder Abkühlen einer Acetylenflasche betrachtet werden. Ein mögliches Bersten einer Acetylenflasche soll vorhergesagt werden und Entscheidungen über Präventivmaßnahmen erleichtert werden. Diese Studie wurde u.a. von dem englischen Verband British Compressed Gases Association (BCGA) finanziert.
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Enfluss des Elektrodenabstands auf die Explosionsgrenzen von Gasen
Im Rahmen der Erweiterung der Norm DIN EN 1839:2003 wurde es experimentell beobachtet, dass verschiedene Versuchseinrichtungen starken Einfluss auf die Explosionsgrenzen von brennbaren Gasen haben können und dass sich teilweise zweifelhafte Ergebnisse ergeben können. Mit Hilfe von numerischen Simulationen wurden die Strömungsverläufe während der induzierten Zündung von Gasen analysiert. Der Abstand zwischen der Elektrode wurde als Parameter betrachtet und zwischen 10 und 40 Millimetern variiert. Die durchgeführten Simulationen zeigten, wie ein zu kleiner Elektrodenabstand den Auftrieb der Gase begrenzen kann. Ein beschränkter Auftrieb kann in extremen Fällen zur Löschung der Flamme führen und könnte als mögliche Ursache für die o.g. Abweichung in den Explosionsgrenzen gesehen werden.
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Selbstentzündung von Holzhalden
Das Problem der Selbstentzündung in gelagerter Biomasse unter besonderer Berücksichtigung von Holz war Schwerpunkt dieses Forschungsprojektes, die im Rahmen des Förderprogramms klimazwei realisiert wurde. Mit dem Ziel, das Auftreten von unerwünschten Bränden zu verhindern, wurden Untersuchungen zur Selbstentzündung sowohl in Form standardisierter Labortests als auch in großtechnischem Maßstab (Holzhalden mit einer Höhe von bis zu 6 Metern) durchgeführt. Die Ergebnisse der Labortests wurden genutzt, um die Kinetik und Stöchiometrie der Verbrennungsreaktion zu identifizieren und um vereinfachte Reaktionsmodelle zu entwickeln. Darüber hinaus erfolgte eine computerbasierte Analyse des Selbstentzündungsprozesses. Ergebnisses der Simulation der Selbstentzündungsvorgänge bei Kieferhackschnitzeln wurden mit den Testdaten verglichen und diskutiert, um daraus geeignete Lagerbedingungen für Holzhackschnitzel und -späne abzuleiten, d. h. zur Größe des Lagerhaufens und Dauer der Lagerung, bei der es nicht zu einer Selbstentzündung kommt.
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Pool fires: Studium der Entstehung und Entwicklung des Thin-layer Boilovers
Im Rahmen dieses Forschungsprojektes wurde eine bestehende Versuchseinrichtung umgestaltet und erneuert, um eine Versuchsreihe über Pool-Fires in großtechnischem Maßstab -Wannendurchmesser vom 1,5 zu 6 Metern- durchzuführen und die wesentlichen Flammenparameter von Ereignissen, die das Phänomen des Boilover und insbesondere des Thin-Layer-Boilover mit sich bringen. In den Experimenten wurden relevanten Größen wie etwa die Verbrennungsgeschwindigkeit, die Flammenhöhe und -neigung, die Strahlung zur Umgebung, die Zeit von der Entzündung bis zum Start des Boilover sowie seine Intensität bestimmt. Besondere Aufmerksamkeit wurde auf die Untersuchung der Steigung der Flammenhöhe und der Strahlung zur Umgebung während des Thin-Layer-Boilover verwendet, was die Festlegung von angemessenen Sicherheitsabständen ermöglichte. Außerdem wurde ein mathematisches Modell zur Vorhersage der Temperatur in der Flüssigkeitsschicht (Brennstoff und Wasser) während der Vorphase zum Thin- Layer-Boilover entwickelt. Das Modell wurde auf den Fall des allgemeineren Boilover erweitert. Diese Studie wurde in Rahmen meiner Doktorarbeit bei der Forschungsgruppe CERTEC (Center for Technological Risk Studies) an der "Universidad Politecnica de Catalunya" in Barcelona durchgeführt.
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Website Styling
Nach der Aufnahme meiner selbständigen Tätigkeit habe ich überlegt, wie ich mich angemessen auf den Markt positionieren könnte. Dabei war natürlich mein erster Gedanke, eine eigene Webseite zu haben, was gibt es besseres heutzutage, um sich vorzustellen? Dabei stelle sich die Frage, ob ich Geld für einen Programmierer ausgeben sollte, oder erst ausprobiere, ob ich das alleine auf die Beine stellen kann? Die Entscheidung fiel auf die zweite Option und so habe ich autodidaktisch innerhalb zwei Wochen die Grundlage vom HTML/CSS gelernt und mit Hilfe eines Templates, selbst meine Webseite auf mehreren Sprachen gestaltet. Ich bin ganz zufrieden mit dem Ergebnis. Ich hoffe, Sie auch.
Ihr Projekt
Hier würde ich gerne unsere künftige Zusammenarbeit in Kurzform erfassen. Hoffentlich konnte ich Sie mit der Beschreibung meiner bisherigen Projekte überzeugen, dass eine Zusammenarbeit sinnvoll und sogar wünschenswert ist. Sollten vielleicht noch ein kleiner Anstoß fehlen, um mich zu kontaktieren, schauen Sie sich doch meinen Lebenslauf und meine Referenzen an.

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